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Hydro Indoor Farm D.I.Y.

Hydro Indoor Farms für ein grünes Zuhause
Salat in Hydrokultur

Von vielen abgelehnt, hat die Zucht in Hydrokultur doch einige Vorteile

In den meisten Köpfen sind die romantischen Bilder fest verankert: Der Salat kommt aus der Erde, ist sonnenverwöhnt, von Hand geerntet und auf dem Bauernmarkt gekauft. Aber nichts da, heutzutage kommen die meisten Pflanzen, die auf unserem Tisch landen aus hochtechnisierten Gewächshäusern und sind oft nicht ein Mal in Erde gewachsen, sondern auf einem anorganischen Medium. Auch die Bewässerung erfolgt nicht mehr händisch mit der guten alten Gießkanne, sondern automatisiert durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem.

Viele Menschen finden diese Vorstellung unnatürlich bis erschreckend. Doch diese hydroponisch angebauten Pflanzen stehen konventionell angebautem Obst und Gemüse in nichts nach, eher im Gegenteil. Ihr Anbau ist umweltfreundlicher, ressourcenschonender, die Pflanzen können ohne Pesti- oder Herbizide gezogen werden, der Anbau ist ertragreicher und die Pflanzen brauchen weniger Pflege. In Kombination mit Vertical Gardening ist der Anbau auch viel platzsparender. So wird Nahrungssicherheit für eine wachsende Weltbevölkerung gewonnen.

Noch umweltfreundlicher ist der Anbau zu Hause. So fallen Transportwege weg und es wird Geld gespart. Ein hydroponisches System lässt sich einfach selbst zu Hause bauen. Auch Städter und Leute ohne Garten können so auf kleinem Raum Großes bewirken. Mit Hilfe einer LED-Wachstumslampe werden auch dunkle Ecken oder Kellerräume zu potentiellen Gewächshäusern. Wir haben uns selbst und unabhängig verschiedene LED-Pflanzenlampen im Test vorgenommen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Nun folgt eine Step-by-step-Anleitung zum Aufbau eines einfachen hydroponischen Systems.

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Was Wir bauen?

Wir bauen ein sehr simples und kostengünstiges hydroponisches System. Es nennt sich Deep Water Culture (DWC) und erlaubt es den Pflanzen sich selbst an Wasser und Nährstoffen zu bedienen. Die Tiefwasser Kultur eignet sich besonders für große Pflanzen mit großen Wurzelballen, da sie diesen ausreichend Platz bietet. Die DWC lässt sich bei Bedarf sehr einfach zu einer Water Cultur (Wasserkultur) modifizieren, sodass mehrere kleinere Gewächse darin Platz finden.

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Was Sie brauchen

1
Eimer mit Deckel
Einen Eimer mit Deckel als Reservoir
2
Netztöpfe
Einen Netztopf
3
Blähton
Substrat, am besten Blähton
Aktuell für 26,76 €*
4
Luftpumpe
Eine Luftpumpe, um die Nährlösung mir Sauerstoff zu versetzen
Aktuell für 6,25 €*
5
Luftschlauch
Lichtundurch-lässiger Luftschlauch zur Verbindung von Pumpe und Ausströmer
6
Ausströmer
Zur Freigabe des Sauerstoffs in der Nährlösung
Aktuell für 3,79 €*
7
Dünger und Wasser
Dünger und Wasser ergeben zusammen die Nährlösung
Aktuell für 21,72 €*
8
Eine Lochsäge
Ein Cutter-Messer oder eine gute Schere ist auch einsetzbar
Aktuell für 45,51 €*
9
Saatgut
je nach gewünschter Pflanze das passende Saatgut
Aktuell für 1,95 €*
3

Aufbau

  1. Als erstes den Deckel des Eimers abnehmen und mittig mit Hilfe der Schere, des Cutters oder des Lochbohrers ein Loch schneiden. Es sollte dem Durchmesser dem oberen Rand des Netztopfes entsprechen, sodass letzterer nicht durch das Loch fällt, sondern im Loch Halt findet.
  2. Am Rande des Deckels sollte ein kleines Loch gebohrt werden, durch welches der Luftschlauch gesteckt wird. Der Schlauch wird die Luftpumpe außerhalb mit dem Ausströmer im Inneren des Eimers verbinden. Pumpe und Ausströmer finden sich günstig im Aquariumsbedarf des örtlichen Baumarktes.
  3. Nun wird der Ausströmer in den Eimer gelegt.

Dann kann alles befüllt werden:

  1. Zunächst wird die Nährlösung, gemischt anhand der Anleitung des Düngerherstellers, in den Eimer gegeben. Die Lösung sollte bis zum Netztopf reichen.
  2. Dann kann der Blähton in den Netztopf gegeben werden und der Sämling vorsichtig hinein gesetzt werden. Der Sämling sollte vorher in anderem Substrat, z.B. Kokosfaser angezogen worden sein. Er kann mitsamt des Substrats in den Blähton gesetzt werden.
  3. Nun sollte die Pumpe eingeschaltet werden.

Et voilá! Ihr hydroponisches System ist im Einsatz. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Wasserpegel nicht abfällt und das Wasser alle paar Wochen gewechselt werden.

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Mögliche Variationen

Letztlich kann das Reservoir jegliche Form haben. Auch eine Plastikbox mit Deckel eignet sich und kann in der Regel mehrere kleine Pflanzen aufnehmen. Ein großer Eimer hingegen eignet sich vor allem für eine große Pflanze. Die Plastikboxen können bequem auf ein Wandregal gestellt und so mehrere Anbauflächen übereinander kreiert werden –Vertical Farming eben.

Für den Anbau mit beschränktem Platz nach oben eignen sich sogenannte Microgreens besonders gut. Das sind normale grüne Gemüsesorten, die aber jünger geerntet werden und somit nicht so hoch und ausladend wachsen. So lässt sich auf dem Küchenregal der eigene Salat oder Kräuter ziehen. Sollte nicht ausreichend Tageslicht an die Pflanzen kommen, lassen sich LED-Leuchten bequem am nächst höheren Regalbrett anbringen. So gelingt der Gemüseanbau auch im Winter. Insbesondere die von uns getesteten LED Pflanzenlampen in Leistenform kommen dafür in Frage. Wir haben auch günstige LED-Pflanzenlampen getestet, die auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich sind. Auch die besten LED-Pflanzenlampen für verschiedene Bedarfe haben wir zusammengestellt.

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